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Sommelier trägt Weingläser

Blog

Warum es bei uns keinen Sommelier gibt

Wir werden oft gefragt, wer bei uns die Weine aussucht. Die Antwort „wir und unsere Kunden“ führt meist zu der Gegenfrage, ob es denn keinen Sommelier bei uns gäbe. Nein, gibt es nicht und gerne erklären wir hier auch warum.


Fangen wir bei der Erklärung des Begriffes Sommelier an. Bei einem unserer Lieblingsblogs „Arthurs Tochter kocht“ lässt sich sehr humorvoll geschrieben folgendes dazu lesen:

Klassischerweise ist der Sommelier ein zuvor ausgebildeter Restaurantfachmann, er kann auch Koch sein, Hotelfachmann, Systemgastronom oder Ähnliches. ... In einem 2 jährigen berufsbegleitenden Lehrgang trichtern sich die zukünftigen Sommeliers literweise Wein und Wissen ein, wobei vom Wein das meiste wieder ausgespuckt wird - angeblich. Am Ende dieser Fortbildung, mit einer nicht geschützten Berufsbezeichnung als Sommelier in der Tasche, sind sie fit in allen Bereichen der gepflegten Trinkkultur. Ein an einer der deutschen Sommelierschulen, IHK-Akademien oder dem International Wineinstitute ausgebildeter Sommelier weiß am Ende nicht nur, einen deutschen von einem kalifornischen Riesling zu unterscheiden, er kann auch den Unterschied von Cognac und Weinbrand und Whiskey und Brandy erkennen - am Geruch wohlgemerkt, und die dazu passenden Zigarren empfehlen! Dazu nennt er noch den Lieblings-Gin von Queen Mum und weiß, dass sie sich mit diesem bereits zum Frühstück stärkte.

Oder von der FAZ auf den Punkt gebracht:

Ein Sommelier sucht Wein zum Essen aus.

Klassischerweise arbeitet ein Sommelier nach seiner Ausbildung in einem gehobenen Restaurant und beschäftigt sich mit der zur Speisekarte passenden Weinauswahl und dem entsprechenden Einkauf. Im besten Fall ist er auch ein eloquenter Gastgeber, der den Geschmack seiner Gäste einschätzen kann und versteht, in welcher Preisklasse er Weine aus dem Keller zaubert.

Nun also zurück zu der Frage, warum wir keinen Sommelier beschäftigen. Wenn du einen Weinladen betrittst, erwartest Du dann einen Sommelier? Oder sind es vielmehr die Rahmenbedingungen, die Dir ein gutes Gefühl verschaffen? Vertraust du dem Inhaber, dass er seinem Beruf mit Leidenschaft nachgeht und die Weine kennt die er dir anbietet? Glaubst du daran, dass er die Weine verkostet, gerne auch mit Kunden gemeinsam um sich deren Meinung anzuhören?

Genau das tun wir bei 3Weine.de. Jeder unserer Weine ist handverlesen. Wir bauen als erstes den persönlichen Kontakt zu den Winzern auf. Wir hören uns ihre Geschichten an und wollen verstehen welche Leidenschaft unsere Winzer antreibt, ihre Weine zu machen. Denn jeder gute Wein erzählt eine Geschichte. Und wenn wir von gutem Wein reden, reden wir nicht zwangsläufig über teuren Wein. Für Weineinsteiger kann auch ein günstiger Wein schon ein grossartiges Erlebnis sein, wenn er mit Liebe und Leidenschaft gemacht ist.

Als nächstes probieren wir Weine des Winzers die in unser Sortiment passen. Anfangs intern und wenn der Test bestanden ist auf unseren Tastings. Wird ein Wein mehrstimmig gut bewertet, kommt er ins Sortiment. Dann muss er nur noch den letzten Test bestehen und unsere Kunden überzeugen. Teil unseres Systems ist die Bewertung der Weine und das nutzen unsere Kunden auch fleissig. Diese Bewertungen nutzen wir nicht nur um dir die nächste Box zusammenzustellen, sondern auch um zu sehen, ob ein Wein für bestimmte Geschmäcker relevant ist. Ein Wein der größtenteils negativ bewertet wird, bleibt nicht in unserem Sortiment. Wir wollen mit dir eine Weinreise unternehmen, deinen Geschmack kennenlernen und dir helfen deinen Geschmack kennen zu lernen. Das geht nur mit Weinen, von denen wir uns unsere Kunden überzeugt sind.

Und deswegen wählt bei uns nicht ein Sommelier die Weine aus. Stattdessen setzen wir auf einen selbstbestimmter Zugang zu Wein und einer personalisierten Weinempfehlung, die auf deiner Bewertung basiert.