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Achte einfache Tipps für Weineinsteiger

Weinwissen

8 Tipps, die Weinanfänger kennen sollten

Wein trinken ist ein Kinderspiel, aber zu verstehen, wie man den richtigen Wein findet, kann eine grosse Herausforderung sein - zumindest wenn man gerade erst in das Thema einsteigt oder nur gelegentlich Wein trinkt. Wer sich mit Wein auskennt, wird diese Fähigkeit nicht mehr missen wollen und anders als man annehmen könnte, ist es gar nicht so schwer, sich an den eigenen Weingeschmack heranzutasten.


1. Es gibt kein richtig oder falsch.

Jeder Mensch ist anders, hat andere Vorlieben, Abneigungen und Geschmackspräferenzen. Was für den einen scharf schmeckt, ist für den anderen ganz normal, gleiches gilt für süss, sauer und salzig.

Beim Thema Wein hingegen hat man oft das Gefühl, man müsse Profi sein um einen Wein zu beschreiben, seine Aromen zu unterscheiden und sein Herkunftsland auch blind zu bestimmen. Fakt ist, wer in die Welt der Weine einsteigt, wird das nicht auf dem Level eines Sommeliers schaffen. Und das muss man auch nicht. Fakten sind Fakten, aber um zu entscheiden ob einem ein Wein schmeckt oder nicht, kann man sich auch einfach auf sein Gefühl verlassen. Der Rest kommt mit der Zeit von ganz alleine, aber es braucht Zeit.

2. Das richtige Glas lässt jeden Wein besser schmecken

Man kann Wein aus einer Kaffeetasse, einem Einmachglas oder sogar direkt aus der Flasche trinken, es ist wirklich nicht wichtig, wenn es einem nur darum geht, beschwipst zu werden. Wem es aber um das Geschmackserlebnis geht, für den lohnt sich die Anschaffung ordentlicher Weingläser. Für den Anfang sollte man es einfach halten und sich sich für ein Set mit 6 Rotweingläsern und 4-6 Weißweingläsern oder Sektgläsern entscheiden. Ein gutes Glas, mit dem sich ein Wein wirklich erleben lässt, erhält man bereits ab etwa 5 Euro.

3.Kaufe Wein lieber beim Profi als im Supermarkt.

In vielen Supermärkten werden Weine eher nach der Marge als nach der Qualität ausgesucht. Um seinen eigenen Weingeschmack kennenzulernen, ist man On- oder Offline beim Profi besser beraten. Dort gibt es ein handverlesenes Sortiment, welches auf die Geschmacksvorlieben der Kunden abgestimmt wird. Hier kann man als Einsteiger auch mit den günstigen Weinen starten und bekommt meist eine Menge Wissen rund um den Wein geliefert.

4. Ein teurer Wein schmeckt nicht zwangsläufig jedem

Teure Weine sind oftmals aufwändiger in der Herstellung, oder bereits länger gereift. Sie bringen oft komplexe Aromen mit sich, die den Wein zu etwas ganz besonderen machen - zumindest, wenn man diese Aromen zu schätzen weiss. Als Einsteiger jedoch, kann einen diese Komplexität schnell überfordern. Der Wein schmeckt für einen ungeübten Gaumen anstrengend oder gar nicht. Deswegen ist es absolut in Ordnung mit Weinen im mittleren Preissegment ab 7-10 Euro Erfahrungen zu sammeln und die eigene Geschmacksbibliothek kennen zu lernen und zu trainieren. Dabei hilft zum Beispiel auch unsere 20-Tage Challenge.

5. Weinbewertungen mit Abstand betrachten

Wer sich mit Wein noch nicht auskennt, kann Weinbewertungen durchaus als Anhaltspunkt nehmen um zu verstehen ob es sich um einen guten oder keinen guten Wein handelt. Aber es sagt nur wenig darüber aus, ob der Wein auch den eigenen Geschmack trifft oder nicht. Denn schon die Situation, Umgebung und Stimmung, die beim Weintrinken herrschen, beeinflussen, ob ein Wein schmeckt oder nicht. Gleiches gilt für Trinktemperatur und Alter. Manche Weine schmecken direkt nach dem Öffnen am Besten, ander lässt man atmen, wieder andere (z.B. Naturweine) entwickeln sich nach dem Öffnen noch weiter.

6. Gib Weinen eine zweite Chance

Es lohnt sich durchaus, einen Wein der nicht schmeckt noch einmal unter anderen Bedingungen zu probieren. Ein Rotwein, der leicht gekühlt bei 16-18 Grad serviert wird, schmeckt zum Beispiel weniger stark nach Alkohol und dadurch deutlich angenehmer. Schmeckt ein Wein bei einem geselligen Abend nicht, ist er vielleicht der perfekte Begleiter beim Essen. Hier gilt die Devise, probieren geht über studieren.

7. Es ist komplex, aber es lohnt sich

Weinkenner zu werden ist ein langer und niemals endender Weg. Es gibt soviel Rebsorten und Regionen zu entdecken. Man kann so viel über seinen Geschmack und seine eigenen Vorlieben lernen und verstehen, wie man Wein lagert, serviert und welche Trinktemperaturen sich eignen. Auch die Kombination von Wein und Essen birgt ihre Geheimnisse. Aber du wirst feststellen, dass du mit jedem Glas Wein ein wenig besser verstehst, welcher Weintyp du bist und was zu dir passt.

8. Ein Geschmackstest kann helfen

Mit unserem Geschmackstest fragen wir deine persönlichen Vorlieben ab. Diese sind ein guter Indikator für deine Weinvorlieben. Trinkst du deinen Kaffee zum Beispiel gerne mit einem Schuss Vollmilch, wirst du einen im Holzfass gereiften Chardonnay vermutlich nicht ablehnen. Lust mehr herauszufinden? Hier gehts zum Test.